Geplante Baumaßnahmen (Übersicht)
Die Pfarrei St. Magdalena in Ottobrunn feierte 2010 das 50 jährige Jubiläum.
Bereits im Jahr 1958 war Grundsteinlegung für die Pfarrkirche und den anschließenden Pfarrsaal, der in den Jahren 1998 / 99 eine Grundsanierung erfuhr, die bis fast auf die Grundmauern zurückging. Dabei wurden auch die gebäudetechnischen Einrichtungen wie Zu- und Abwasser, Elektrotechnik und Heizung erneuert.
Im Gegensatz hierzu blieb die technische Ausrüstung der Pfarrkirche, abgesehen von geringfügigen Umbauten und Erweiterungen, nahezu unverändert. Aus dieser Tatsache ergibt sich erheblicher Renovierungsbedarf.
Die ersten Überlegungen für die erforderlichen Baumaßnahmen gehen bis auf das Jahr 2003 zurück. Unter Federführung von Pfarrer Christoph Nobs wurden in der Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat weit reichende Renovierungspläne entwickelt, die bis zur Umgestaltung des Haupt- und Seitenaltar-Bereiches reichten. 2005 erfolgten die ersten Besichtigungen und Beratungen durch die Fachabteilungen des Baureferates des Erzbistums München und Freising, die im Jahr 2009 zu einem gewissen Reifegrad führten, der sich für die Pfarrei eher nüchtern darstellt. Aufgrund von Prioritätsentscheidungen, Einwänden des Liturgie- und des Kunstreferates, bürokratischer Hürden und letztendlich fehlender finanzieller Mittel wird sich die Sanierung ausschließlich auf substanzerhaltende Maßnahmen beschränken:
In einer Erstbewertung durch den Baubetreuer des Baureferates wurde die grundsätzliche Zustimmung zu den Sanierungsmaßnahmen Heizung, Elektro- und Akustikarbeiten und Innenanstrich aus fachlicher Sicht erteilt, die Maßnahmen baufachlich als dringend zur Substanzerhaltung und Nutzbarkeit eingestuft und können von der Kirchenstiftung in Eigenverantwortung mit externen Planern unter Beachtung der Diözesanen Bauregeln durchgeführt werden. Mit hinzugenommen wurde unser Antrag auf den Einbau eines elektrischen Türöffners zur besseren Zugänglichkeit für Rollstuhlfahrer.
Am 2.7.2010 hat der Strategische Vergabeausschuss im Erzbischöflichen Ordinariat den Antrag über die Sanierung behandelt und uns mitgeteilt, dass das Projekt dem Vergabeausschuss der Erzbischöflichen Finanzkammer am 30.11.2010 zur weiteren Entscheidung vorgelegt werden soll.
In dieser Sitzung wurde unserem Antrag vollumfänglich zugestimmt und wir können nun die o.g. Arbeiten in Angriff nehmen.
Im Zuge des Einbaus der neuen Heizung wird auch der Eineweltladen eine Umgestaltung erfahren.
Die Sanierung der Empore und die Grundüberholung der Orgel werden nach Abschluss der Bauarbeiten durchgeführt.
Finanzierungsbedarf
GG (FG) 7.1.2011